Die Abkommen sollen die Zeit überbrücken, bis die Ukraine Mitglied in der Nato wird, obwohl eine Aufnahme in das Militärbündnis bisher nicht in Sicht ist. Die Besuche des ukrainischen Präsidenten in Berlin und Paris erfolgten vor dem Hintergrund der schwierigen Lage der Ukraine im Krieg gegen Putin, wobei Kiew sich verstärkt um weitere militärische Hilfen der westlichen Verbündeten bemüht.
Am Samstag wird Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, wo er eine Rede halten und Gespräche mit US-Vizepräsidentin Kamala Harris führen will. Christoph Heusgen, der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, bezeichnete das erwartete bilaterale Sicherheitsabkommen zwischen Berlin und Kiew als wichtige Unterstützung für die Ukraine. Er betonte, dass die Konferenz die Möglichkeit biete, zu überlegen, wie man Selenskyj unterstützen könne und den europäischen Teil dafür wichtiger machen könne.