Könnte man eine erschreckende Parallele zum Beginn des Ukraine-Krieges ziehen? Die US-Denkfabrik Institute for the Study of War (ISW) berichtet aktuell, dass Wladimir Putin und seine Vertrauten angeblich "Informations-Operationen" gegen die Republik Moldau gestartet haben sollen - wird hier die nächste Invasion vorbereitet?
Diese Operationen sollen denen ähneln, die im Vorfeld der Invasion in der Ukraine vor fast zwei Jahren durchgeführt wurden. In seiner aktuellen Einschätzung schreibt das ISW, dass der Kreml wahrscheinlich Bedingungen schaffen wolle, "die eine mögliche zukünftige russische Eskalation gegen Moldau rechtfertigen." Könnte dies das nächste mögliche Ziel von Wladimir Putin sein? Die Sorgen vor einem weiteren russischen Kriegsschauplatz sind seit Beginn des Ukraine-Krieges hoch. Die Befürchtung, dass die Republik Moldau das nächste Ziel Putins sein könnte, wurde durch die jüngsten Äußerungen des russischen Außenministers Sergei Lawrow bestärkt, wie das Institute for the Study of War schreibt. Zuletzt hatte der Putin-Minister öffentlich erklärt, die Europäische Union und die USA würden die moldauische Regierung, die sich seit der Wahl von Präsidentin Maia Sandu stärker dem Westen zugewandt habe, kontrollieren. Neben anderen Anschuldigungen sprach Lawrow auch über Transnistrien, ein Gebiet, das seit September 1990 versucht, sich von der Republik Moldau abzuspalten, und das seit Jahren in einen schwelenden Konflikt mit Chisinau verwickelt ist.