Die Stadt Nürnberg bestätigte in einer Pressemitteilung am Donnerstag, dass die Dimension des Fundes bundesweite, wenn nicht sogar europaweite Bedeutung hat. Der Fundort der Leichen befindet sich an der Großweidenmühlstraße/Ecke Brückenstraße, in der Nähe des alten Sebastianspitals und des Johannis-Friedhofs. In Bayern gab es im 14. und 17. Jahrhundert wiederholt Pestausbrüche, die erhebliche wirtschaftliche und demografische Auswirkungen hatten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg, der von 1618 bis 1648 wütete. Am Dienstag, dem 20. Februar, sollen durch den Oberbürgermeister aktuelle archäologische Details bei einem Pressegespräch öffentlich gemacht werden.