Wende im Krieg? Seit dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine ist CNN-Kriegsreporter Frederik Pleitgen (48) vor Ort und trotzdem immer noch schockiert über das Ausmaß des Putin-Kriegs. Pleitgen war am Mittwochabend Gast im Talk von Sandra Maischberger und berichtete von seinem letzten Besuch an der Front. Vor allem aber berichtet er von einem entscheidenden Strategiewechsel der Ukrainer!!
Dort lernte er unter anderem eine ukrainische Drohnen-Einheit kennen, die gegen russische Stellungen kämpfte und etwa sieben Drohnen in der Luft hatte. Sie konnten alles sehen und hatten buchstäblich "die Gesichter von ihnen" vor Augen, sagte Pleitgen in Bezug auf die russischen Soldaten, die wussten, dass ihr Ende bevorstand. Besonders schockiert war Pleitgen über die vielen Leichen auf der anderen Seite der Front, die er durch die Drohnen sehen konnte: "Alles voller toter Russen, Leichenteile, Teile von Fahrzeugen. Da wird nichts weggeräumt oder Leute geborgen." Er ist erstaunt und erschüttert über die vielen Opfer auf russischer Seite und betonte, dass Putin viele seiner eigenen Leute in den Tod schickt, was er so schlimm nicht erwartet hätte.