Doris Day: Ein Leben voller Erfolge und Verluste

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Doris Day: Ein Leben voller Erfolge und Verluste

Stars (1 / 1) 13.05.2021 23:33 / Tim Symbolbild GlobePhotosArchival / Imagecollect


Zum ersten Todestag

US-Schauspielerin Doris Day (1922-2019) galt als Inbegriff der amerikanischen "Sauberfrau" - zumindest im Film. Während sie auf der Leinwand einen Erfolg nach dem anderen feierte und die Karriereleiter nach oben kletterte, blieb ihr privates Glück bis zum Schluss verwehrt. Doch Doris Mary Ann Kappelhoff scherte sich nicht um die öffentliche Meinung. Zu ihrem ersten Todestag werfen wir einen Blick auf 97 Jahre voller Erfolge und Verluste.

Eigentlich wollte die Tochter eines Musiklehrers Tänzerin werden, dann brach sie sich mit 14 Jahren bei einem Autounfall das Bein - und das änderte ihre Berufsaussichten. Andernfalls wären Filme wie "Bettgeflüster" (1959), "Ein Pyjama für zwei" (1961) oder "Der Mann, der zu viel wusste" (1956) vielleicht nie so erfolgreich geworden. Doch bis es so weit war, versuchte sich die in Cincinnati, Ohio geborene Doris Mary Ann Kappelhoff als Sängerin. Für ihren Durchbruch sorgte der Nummer-eins-Hit "Sentimental Journey" (1945). Zu einem neuen Namen kam sie durch das Lied "Day by Day" und den Nachtclubbesitzer und Bandleader Barney Rapp. Er nannte sie fortan "Doris Day".

Ehemann Nummer eins lässt sie sitzen

Privat lief es schon damals nicht gut für Doris. Bereits mit 17 Jahren hatte sie den Posaunisten Al Jordan geheiratet, der ihr gegenüber jedoch angeblich handgreiflich wurde und sich schließlich aus dem Staub machte, als Day schwanger wurde. Ihr aus dieser Ehe hervorgegangener Sohn Terry starb im Jahr 2004 an Krebs. Er war ihr einziges Kind.

Nach außen hin wahrte die Blondine ihr Gesicht und schaffte es, Warner Brothers auf sich aufmerksam zu machen. Als "Leading Lady" schwebte sie gut gelaunt durch erste Musicalfilme wie "Bezaubernde Frau" (1950), "Romanze mit Hindernissen" oder "In all meinen Träumen bist du" (beide 1951). Neben Kirk Douglas und Lauren Bacall übernahm sie in "Der Mann ihrer Träume" (1950) eine ernste Rolle. Sie arbeitete mit Ronald Reagan, Ginger Rogers und Alfred Hitchcock zusammen. Unter seiner Regie entstand 1956 "Der Mann, der zu viel wusste", Doris Day machte den Filmsong "Que Sera, Sera" zum Ohrwurm.

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