nicht weiter zu beeinträchtigen.
Dafür sollen jetzt neue, frische Kräfte in die Schlacht geführt werden. Laut dem Politikmagazin "Forbes“ hat die Ukraine in den letzten Tagen die "Dritte Unabhängige Angriffsbrigade“, eine ihrer besten Brigaden, nach Awdijiwka verlegt. Zusammen mit Verstärkungen der 47. und 110. Mechanisierten Brigade sollen diese Elite-Kämpfer die Russen von der asphaltierten Hauptstraße, die ins Zentrum der Stadt führt, zurückdrängen. Immer mehr Experten halten es jedoch – neun Monate nach dem Fall von Bachmut – für einen Fehler, die Stadt zu halten und damit die Front nicht zu begradigen, was Hunderte, vielleicht über 1.000, ukrainische Soldaten dem Risiko der Gefangennahme durch die russische Armee aussetzen würde. Der finnische Militärexperte John Helin erklärte auf dem sozialen Netzwerk „X“: "Ich verstehe nicht, warum die Ukraine immer noch den östlichen Teil der Hügel in Awdijiwka hält, insbesondere die Filtrationsstation usw. Es muss sich bald etwas ändern, oder die Ukraine wird in eine weitere kostspielige Stadtschlacht zu russischen Bedingungen hineingezogen.“ In Bachmut hatte die Ukraine einer russischen Umklammerung von drei Seiten drei Monate lang standgehalten, bevor die Stadt unter großen Opfern am Ende doch aufgegeben werden musste.