Santos: Für mich war generell deutsche Musik eine Herausforderung, weil ich die bisher selten gemacht habe. Deutsche Texte kann ich mir viel schlechter merken, besonders der Song von MoTrip war heikel. Ich habe den ganzen Text umgeändert und dann noch auf Deutsch... Das war auf jeden Fall etwas Neues (lacht).
Es wird die Karriere und das Leben eines jeden Künstlers vorgestellt. War es für Sie schwierig, sich zu öffnen?Santos: Das habe ich bisher noch nie gemacht, aber es kommt einem nicht so vor als wäre man im Fernsehen. Man sieht keine Kameras, man sieht nur die Künstler, das Sofa, die Band und die Drinks. Dann erzählt man vor sich hin. Ich bin selber gespannt, was ich da alles so gesagt habe (lacht). Ich hätte nie gedacht, dass ich derart emotional werde, weil ich eigentlich gar nicht nah am Wasser gebaut bin. Aber schon bei Song zwei am ersten Abend hat sich das nicht mehr bewahrheitet und ich habe losgeheult.
Warum sorgt die Sendung regelmäßig für emotionale Momente?Santos: Zum einen fallen an den Abenden der Druck und die Anspannung weg. Man hat so lange darauf hingearbeitet und darf die Songs dann endlich performen. Zudem liegt dort etwas in der Luft, was einen emotionaler werden lässt. Es herrscht eine besondere Magie in Südafrika, die ich gar nicht richtig beschreiben kann.
Was verbinden Sie persönlich mit Südafrika?Santos: Vor "Sing meinen Song" war ich noch nie dort. Ich habe mich komplett in das Land verliebt und werde nach der Corona-Zeit sicher noch sehr oft dort hinreisen. Besonders gefallen haben mir die Sonnenuntergänge - und das muss etwas heißen, schließlich bin ich auf Mallorca aufgewachsen und habe schon einige gesehen.