Große Taschen wie Shopper und Weekender sollten mit Seidenpapier ausgestopft werden, damit die Form nicht verloren geht. Alternativ gehen auch dicke Schals, Zeitungspapier ist dagegen ein No-Go. Zu leicht färbt die Druckerschwärze ab und verunstaltet das Innenleben. Apropos Innenleben: Eine Tasche kann schnell und unfreiwillig zum Biotop werden. Alte Taschentücher, krümelnde Puder oder ein auslaufender Kuli sorgen für ein echtes Bäh-Gefühl beim Öffnen. Deswegen gilt: Kosmetika und Stifte gehören in ein separates Täschchen und Rotzfahnen in den Müll.
Hilfe bei FleckenSollte doch mal ein kleiner Unfall passieren und ein Fleck das gute Stück verunstalten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen helfen spezielle Schwämme oder Leder-Radiergummi, die den Schaden beseitigen können. Dabei ist es wichtig, das entsprechende Reinigungswerkzeug an einer unauffälligen Stelle der Tasche vorher zu testen. Auch wenn er oft als "Allheilmittel" gehandelt wird, Nagellack gehört nur auf Nägel und niemals auf eine Handtasche.
Noch ein kleiner Tragetipp: Indem man die Tasche (Clutch natürlich ausgenommen) über dem Arm oder der Schulter anstatt in der Hand trägt, kann man sein Lieblingsstück sogar unterwegs pflegen. Denn so gerät kein Schweiß oder Handcreme an die Henkel.