Für Donald Trump steht viel auf dem Spiel. Die Frage, ob Bundesstaaten den ehemaligen Präsidenten von ihren Vorwahlzetteln ausschließen dürfen, wird vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt. Die Richter könnten den umstrittenen Republikaner möglicherweise für immer aus der politischen Arena verbannen.
Sechs Wähler aus Colorado könnten Trumps politischen Ambitionen ein jähes Ende setzen, indem sie vor dem Obersten Gerichtshof Zweifel an seiner Eignung für öffentliche Ämter äußern. Sie argumentieren, dass Trump aufgrund seiner Handlungen in den vergangenen Jahren, insbesondere seiner Anstiftung zum Aufstand Anfang 2021, nicht mehr für ein öffentliches Amt geeignet sei.
Die Gerichte in Colorado haben bereits im Sinne der Kläger entschieden, dass Trump aufgrund des 14. Verfassungszusatzes nicht als Kandidat bei den Vorwahlen der Republikaner antreten dürfe. Dieser Verfassungszusatz verbietet Personen, die sich an einem Aufstand gegen die Regierung beteiligt haben, die Übernahme eines öffentlichen Amtes. Der Fall liegt nun beim Obersten Gerichtshof in Washington, D.C., wo die mündlichen Verhandlungen heute stattfinden.