Zur Führungsspitze gehören auch Andres C. aus Laatzen (43, zurzeit in Spanien) und der IT-Experte Khaled B. (50, im Oktober 2023 zu zehn Jahren Haft verurteilt). Der Spediteur, der den Schmugglern bei der Entnahme des Kokains aus dem Hafen helfen sollte, verbüßt eine Haftstrafe von 12,5 Jahren. Der Anwalt von Mohamad M., Dimitrios Kotios, erklärte gegenüber BILD: "Mein Mandant bestreitet den Vorwurf.“ Der gebürtige Teheraner wurde mittlerweile nach Deutschland ausgeliefert und wartet in Frankfurt auf seine Verlegung in eine U-Haft-Zelle nach Niedersachsen. Dem paraguayischen Geschäftsmann Diego B. (39) wird ebenfalls internationaler Drogenhandel im Zusammenhang mit der beschlagnahmten Lieferung vorgeworfen. Er soll seit Ende letzten Jahres in den Vereinigten Arabischen Emiraten inhaftiert sein und wurde bisher nicht nach Paraguay ausgeliefert, da er sich noch in einem laufenden Verfahren befindet. Kolumbien verzeichnet eine Rekordproduktion von Kokain, wobei das Anbaugebiet 2021 um 43 Prozent und im Südwesten Kolumbiens sogar um mehr als 70 Prozent gewachsen ist.