Tamara flog unterdessen nach Mailand, um dort auf der Fashion Week für den deutschen Designer Phillip Plein (42) zu laufen. Und auch dort hatte Klum noch eine Überraschung, denn Tamaras Mutter erwartete sie. Zunächst sah es aber so aus, als sollten nicht nur Freudentränchen fließen. Beim Fitting lief es nicht gut für die Wienerin. "Ich schwöre dir eins: Wenn du es nicht hinkriegst, dann läufst du morgen nicht", machte Plein ihr klar. Bei einer weiteren Probe stolperte Tamara in High Heels über den Catwalk und knickte mehrfach um. Der Designer zeigte sich jedoch gnädig. Weil Klum eine gute Freundin von ihm sei, durfte Tamara zumindest in flachen Schuhen mitlaufen - an der Seite von Stars wie Jada Pinkett Smith (48, "Angel Has Fallen") und Olivia Culpo (27).
Ein anderer Kunde gab sich allerdings direkt zufrieden. Maureen konnte nicht nur bei einem Casting für die Kosmetikkette Sephora überzeugen, sondern auch bei einem anschließenden Shooting in Paris. Sie ist damit das neue Gesicht einer deutschlandweiten Kampagne und bekommt auch eine Make-up-Kollektion, die ihren Namen trägt.
Das Mädchen mit der PanikattackeDas kanadische Model Coco Rocha (31) begrüßte vor der Entscheidung alle verbliebenen Kandidatinnen zu einem kurzen Catwalk-Training. Danach setzte Rocha sich mit den weiteren Gastjuroren Schneider und Designer August Getty (25) neben Klum, um die Mädchen auf dem Laufsteg zu bewerten. Dort machten Maureen oder auch Tamara ihre Sache gut. Die Wienerin musste aber nach ihrer Episode mit Plein um den Einzug ins anstehende Halbfinale bangen.
Besonders aufgeregt war Larissa, deren Kleid ihr die Luft abschnürte. "Ich glaub ich kotz' gleich", meinte die Abiturientin, die vor ihrem Auftritt anscheinend eine kleine Panikattacke bekam. Ihr anschließender Walk war zwar in Ordnung, "sie sieht so desinteressiert aus im Gesicht", musste Klum jedoch feststellen. Deshalb bekam Larissa schlussendlich auch kein Bild und schied am Donnerstagabend aus.