Kiel – Die Geschäfte der Kreuzfahrt-Reedereien mit Touristen sind durch die Terror-Angriffe der Huthi-Rebellen gefährdet. Die Attacken legen nicht nur die Routen von Container-Riesen und Tankern lahm, sondern beeinträchtigen jetzt auch massiv den Kreuzfahrttourismus. Nun reagiert die AIDA Cruises und BRICHT die KREUZFAHRTEN ab!
Erstmals müssen aufgrund der Bedrohung durch Raketen und Angriffe der Terroristen aus dem Jemen Schiffsreisen im Roten Meer und dem Golf von Aden abgesagt werden. Obwohl der Weg um Afrika länger ist, wird er als sicherer für Schiffe und Besatzung betrachtet. Diese Entscheidung betrifft Tausende deutsche Passagiere, die für März und April Reisen mit "AIDAbella“, "AIDAprima“ und "AIDAblu“ gebucht hatten. Alle Reisen vom Persischen Golf und dem Indischen Ozean durch das Rote Meer und den Suezkanal nach Westeuropa wurden abgesagt, wie "AIDA Cruises“ am Donnerstag bekannt gab. Die drei Kreuzfahrtschiffe mit einer Kapazität von mehr als 9.000 Passagieren werden am Ende der Winterreisen ohne Passagiere um Afrika herum nach Westeuropa zurückkehren. Die derzeit in Asien kreuzende "AIDAbella“ wird nach der Afrika-Umrundung statt am 26. Mai bereits am 16. April von Dubai aus direkt Kurs auf Kiel nehmen und am 18. Mai in der nördlichsten Hansestadt eintreffen. Die ursprünglich geplante Frühlingsreise der "AIDAbella“ ab Mallorca wird gestrichen.