München – Ein ungewöhnlicher Vorfall zwang eine Lufthansa-Maschine auf dem Weg nach New York (USA), nach München umzukehren, und das könnte den Manager Frank F. (52) teuer zu stehen kommen - den dieser rastete im Flieger komplett aus und griff sogar eine Stewardess an! Was ist geschehen?
Der gebürtige US-Amerikaner, wohnhaft im Landkreis Kelheim (Bayern), geriet auf dem LH410-Flug nach New York außer Kontrolle, attackierte einen Steward und soll ihn sogar angespuckt haben. Daraufhin wurde F. gefesselt, während seine Frau die Szene mitansehen musste. Über dem Ärmelkanal bei England entschied der Pilot, umzukehren. Nach der Landung wurde F. von der Polizei abgeführt. Für die übrigen 276 Passagiere hatte dies zur Folge, dass der Airbus A340-600 nicht mehr am selben Tag starten konnte. Ein Lufthansa-Sprecher erklärte gegenüber BILD: "Die Crew hätte sonst ihre gesetzlich erlaubte Arbeitszeit überschritten.“ Es sei äußerst selten, dass ein Passagier die Crew angreife und ein Flugzeug deshalb umkehren müsse, so der Sprecher. Der Sprecher sagte weiter: „Wir werden dem Gast die entstandenen Kosten in Rechnung stellen. Da sind wir schnell im fünf- oder sechsstelligen Bereich.“