Deshalb passen Michelle und Barack Obama so gut nach Hollywood

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Deshalb passen Michelle und Barack Obama so gut nach Hollywood

Stars (1 / 1) 06.05.2021 23:33 / Frank Symbolbild CNP/AdMedia/ImageCollectimago images/ZUMA Press


"Becoming" startet auf Netflix

"Persönliche Einblicke" in das Leben und die Hoffnungen von Michelle Obama (56, "American Grown") - das verspricht die neue Netflix-Dokumentation "BECOMING - Meine Geschichte", die ab Mittwoch (6. Mai) bei dem Streamingdienst verfügbar ist. Sie entstand während einer Lesereise, mit der die ehemalige First Lady ihre gleichnamige Autobiografie bewarb und die sie einmal quer über den Globus führte. Das Interesse war riesig, wo auch immer die Frau des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama (58, "Hoffnung wagen: Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream") auftauchte.

Ähnlich wie Michelle Obama erfreut sich auch ihr Mann über drei Jahre nach seinem Abschied vom Präsidentenamt weiterhin großer Beliebtheit. Wann auch immer er sich zu Wort meldet, hört die Welt zu. Gemeinsam will das ehemalige "First Couple" dieses Privileg nutzen, um Geschichten zu erzählen, die ihnen am Herzen liegen - unter anderem in Zusammenarbeit mit Netflix und Spotify. Mit Erfolg: Die Dokumentation "American Factory", die mithilfe ihrer Firma Higher Ground entstand, gewann 2020 den Oscar als "Bester Dokumentarfilm". Sind die Obamas wie geschaffen für eine erfolgreiche Karriere im Film- und TV-Geschäft? Fünf Gründe sprechen dafür.

Sie wissen, was inspiriert - und wie man es erzählt

"BECOMING: Meine Geschichte" avancierte nach der Veröffentlichung vor rund eineinhalb Jahren zum Weltbestseller. Warum? Zuerst einmal dürfte das an dem inspirierenden Werdegang der aus einer afroamerikanischen Arbeiterfamilie in Chicago stammenden Rechtsanwältin Michelle Obama gelegen haben. Aus eigener Kraft schaffte sie es erst an die Elite-Unis Princeton und Harvard, später verbrachte sie acht Jahre mit ihrer Familie im Weißen Haus. Ihr Weg war weder einfach noch gerade, wie jeden anderen Menschen plagen sie Ängste und Zweifel - bis heute, wie sie immer wieder betont. Denn man kommt nie an, man entwickelt sich immer weiter, so Obama.

Bereits 1995, noch bevor seine politische Karriere Fahrt aufnahm, erzählte auch Barack Obama seine persönliche Geschichte in Form einer Autobiografie. In "Ein amerikanischer Traum: Die Geschichte meiner Familie" wird ebenfalls kein Tiefpunkt im Leben des zukünftig mächtigsten Mannes der Welt ausgelassen, der Leser erfährt von Identitätskrisen, schlimmen Verlusten und zeitweisem Drogenkonsum. Der Erzählton beider Obama-Memoiren ähnelt sich: ehrlich, herzlich, persönlich. Sicher haben sowohl Michelle als auch Barack Obama Hilfe beim Schreiben gehabt. Dennoch wissen sie, welche Geschichten Menschen interessieren und inspirieren - und wie man sie erzählt.

Sie haben Show-Talent

Selten sah man US-Präsidenten als Gast in Unterhaltungssendungen, bevor Barack Obama auf der Bildfläche auftauchte. Bereits während seiner ersten Kandidatur für das höchste politische Amt der Vereinigten Staaten schwang er 2007 für Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres (62) die Hüften zu Beyoncés "Crazy In Love". Als Präsident drehte er mit Jerry Seinfeld (66) für dessen Show "Comedians in Cars Getting Coffee" Runden ums Weiße Haus und las Jimmy Fallon (45) in der "Tonight Show" die Nachrichten vor, natürlich im Takt zur Musik. Selbst bei seinem letzten "White House Correspondents' Dinner" glänzte er 2016 in edlem Ambiente als unterhaltsamer Gastgeber - inklusive finalem "Mic Drop".

Michelle Obama ist ebenfalls ein häufig und gern gesehener Gast in amerikanischen Fernsehsendungen. Als First Lady bewarb sie ihre Kampagne "Let's Move", die Kindern und Jugendlichen einen gesunden Lebensstil nahebringen sollte, indem sie in der "Ellen DeGeneres Show" tanzte. Ein anderes Mal ging sie mit der beliebten Moderatorin in einer Drogerie einkaufen. In der "Late Late Show" sang sie mit James Corden (41, "Cats") für dessen "Carpool Karaoke" und neben Satiriker Stephen Colbert (55) ahmte sie ihren Mann Barack nach. An Unterhaltungspotenzial fehlt es den Obamas definitiv nicht...

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