Günther Jauch ein Spion?
Es begann mit Suzanne Muller, einer Kandidatin aus den Niederlanden, die eine Nacht im Gefängnis verbringen musste, nachdem sie eine rote Ampel überfahren und das fällige Bußgeld nicht beglichen hatte. Ihre Erfahrung im Gefängnis schien jedoch keinen bleibenden Schaden hinterlassen zu haben, denn bei "Wer wird Millionär?" konnte sie einen Gewinn von 64.000 Euro erzielen. Doch dann war es Günther Jauch selbst, der eine noch unerwartetere Geschichte zum Thema Gefängnis beisteuerte. Er erzählte, wie er in den 1980er Jahren während eines Hubschrauberrundfluges für eine TV-Produktion unfreiwillig mit dem ägyptischen Strafvollzug in Berührung kam. Ein Navigationsfehler des Piloten führte dazu, dass sie in einem militärischen Sperrgebiet landeten und sofort von ägyptischen Soldaten festgenommen wurden. Jauch wurde "hopsgenommen" und verbrachte zwei Stunden in einer Zelle, bevor die Missverständnisse aufgeklärt werden konnten.
Der beliebte Quizmoderator nahm den Vorfall jedoch mit Humor und fand sogar einen positiven Aspekt an seinem kurzen Aufenthalt im Gefängnis: Er war froh über den Schatten in der Zelle, der ihm eine Pause von der ägyptischen Hitze gewährte. Diese unerwartete Enthüllung fügt eine weitere faszinierende Facette zu Günther Jauchs facettenreichem Charakter hinzu und zeigt, dass selbst ein routinierter Fernsehmoderator wie er nicht vor unvorhergesehenen Ereignissen gefeit ist.