Die sonstigen Parteien verzeichnen den stärksten Zuwachs (plus 3,5 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent), darunter das "Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW). Die SPD (13,5 Prozent) verliert im Vergleich zur Vorwoche einen halben Prozentpunkt, während die FDP bei fünf Prozent bleibt. Die Grünen können sich als einzige Ampel-Partei um einen halben Punkt auf 12,5 Prozent verbessern. Auch die Beliebtheit der Ampel-Chefs spiegelt sich in den Umfragen wider: Kanzler Scholz liegt auf Platz 18, Finanzminister Christian Lindner (45, FDP) auf Platz 15 und Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) auf Platz 14.
Die CDU/CSU (30,5 Prozent) sowie die Freien Wähler (2,5 Prozent) verlieren jeweils einen halben Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die Linkspartei entfernt sich weiter von der Fünf-Prozent-Hürde, verliert einen Punkt und fällt auf drei Prozent.
Für regierungsfähige Mehrheiten kommen Koalitionen der Unions-Parteien infrage: Eine Deutschland-Koalition aus CDU/CSU, SPD und FDP käme auf 49 Prozent. Eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP auf 48 Prozent. Eine Kenia-Koalition aus CDU/CSU, SPD und Grünen auf 56,5 Prozent.