Umgehend kümmerten sich die anwesenden Sanitäter und Feuerwehrleute um die Erstversorgung des schwer verletzten Kindes. Sie stabilisierten die Wunde, indem sie den Ast abpolsterten und sicherten, um weitere Bewegungen zu unterbinden. Mit größter Sorgfalt wurde der Junge dann auf eine Schleifkorbtrage gelegt und über eine Distanz von 120 Metern zu einem für schwieriges Gelände ausgerüsteten Rettungswagen der Feuerwehr Ratingen gebracht. Dieser transportierte den Verletzten zu einem nahegelegenen Parkplatz, an dem der Rettungshubschrauber bereits zur Evakuierung bereitstand. Unter der aufmerksamen Begleitung seines Vaters wurde der Zwölfjährige schließlich zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Kölner Krankenhaus geflogen. Um 19:22 Uhr konnten die Rettungskräfte ihren Einsatz erfolgreich beenden und den Jungen in die Hände erfahrener Ärzte übergeben.