Zum ersten Mal wurden logistische Zentren, Luftabwehrsysteme und Waffenlager der von Iran unterstützten Huthi-Gruppe ins Visier genommen. Diese Offensive erfolgt als Antwort auf die Übergriffe der Gruppe auf Schiffe im Roten Meer, die seit Ende des letzten Jahres stattfanden. Nach Angaben des US-Militärs war am selben Donnerstag eine ballistische Anti-Schiffs-Rakete von den Huthi-Terroristen in die internationalen Schifffahrtswege im Golf von Aden abgefeuert worden – der 27. derartige Angriff. Die Militäroperation wurde laut Angaben des Weißen Hauses von weiteren Nationen wie Australien, Bahrain, Kanada und den Niederlanden unterstützt.
Vergeltungsdrohungen der Huthis
Die Huthi-Terroristen reagierten prompt auf die Angriffe und kündigten Vergeltung an. Der Anführer Abdul-Malik al-Huthi drohte in einer Ausstrahlung des Huthi-Fernsehsenders Al Massirah, dass auf jede amerikanische Aggression eine noch größere Antwort folgen werde. Er rief die Bevölkerung auf, in der Hauptstadt Sanaa auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren. Zudem berichtete die "Jerusalem Post", dass in Folge des Militärschlags die US-Botschaft im Irak Ziel eines Bombenanschlags geworden sei, was die Spannungen in der Region weiter eskalieren könnte.