Die ecuadorianische Polizei reagierte schnell und informierte über den sozialen Netzwerkdienst Twitter über den Einsatz von Spezialeinheiten, um die kritische Situation zu bewältigen. Nicht lange danach meldete die Polizei die Festnahme mehrerer Beteiligter des Überfalls. Der Polizeichef César Zapata äußerte sich zum Vorfall und betonte, dass die beschlagnahmten Waffen und der Sprengstoff die Schwere des Aktes untermauern. Er bezeichnete das Geschehen ausdrücklich als terroristischen Akt.
Die Geschehnisse ereigneten sich kurz nachdem Präsident Daniel Noboa aufgrund chaotischer Zustände in den Gefängnissen des Landes einen Ausnahmezustand verkündet hatte. Dieser beinhaltete Einschränkungen des Versammlungsrechts und eine nächtliche Ausgangssperre für die nächsten 60 Tage. Nach dem Überfall auf den Fernsehsender erließ Noboa ein weiteres Dekret, in dem er 20 Drogenbanden, die im Land aktiv sind, als terroristische Gruppen definierte. Er ermächtigte das Militär, diese Gruppen im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht zu neutralisieren.