Auf nahezu jeder Auffahrt der Autobahnen A2, A9, A10, A11, A12, A13, A113 und A115 behinderten Traktoren den Berufsverkehr. Ein Protestplakat verkündete die Dringlichkeit der Situation: „Ist der Landwirt tot, gibt es kein Brot.“ Auch Spediteure schlossen sich dem Protest an und prangerten die finanziellen Lasten durch die Lkw-Maut an. Indessen setzten sich Hunderte von Traktoren von Beelitz aus in Bewegung in Richtung der Staatskanzlei in Potsdam. Die Polizei prognostizierte erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei reagierte flexibel auf die angespannte Lage, indem sie Straßensperrungen zeitweise öffnete, um den Verkehr zu entlasten.