Spionage! Drohnen-Angriffe auf deutsche Bundeswehr Stützpunkte! Wer attackiert unsere Soldaten?

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Spionage! Drohnen-Angriffe auf deutsche Bundeswehr Stützpunkte! Wer attackiert unsere Soldaten?

News (2 / 1) 09.03.2024 22:20 / Julia Symbolbild imago


Auch die Bundeswehr vermutet hinter den Drohnenattacken Moskau. Doch beweisen kann sie es nicht. Denn es ist ihr nicht gelungen, auch nur eine einzige Drohne vom Himmel zu holen. Das musste Pistorius‘ Staatssekretär Nils Hilmer (43) vor Abgeordneten zugeben. Faber bestätigt: "Bislang ist es nicht gelungen, eine Drohne oder ihren Piloten festzusetzen." Am 15. November 2023 gründete die Bundeswehr dann die Taskforce Drohne. Leiter ist Brigadegeneral Wolfgang Jordan aus dem Kommando Heer. Staatssekretär Hilmer erklärte Abgeordneten: Die Taskforce muss erst mal mit den Innenministerien klären, wer was in der Drohnenabwehr darf. Untersucht werden muss, welche Abwehrgeräte wirken, wie schnell sie eingekauft werden können. Zwei Monate später gibt es noch keine greifbaren Ergebnisse.

Experten fordern Ergebnisse von der Taskforce

Nun machen Ampel-Verteidigungsexperten Druck: Andreas Schwarz (58, SPD): "Die Bundeswehr braucht mehr Tempo. Die Strukturen müssen schneller werden. Es kann nicht sein, dass der Generalinspekteur feststellt, dass es ein massives Problem mit Drohnen gibt, dann aber ein Jahr lang nichts passiert." Es sei richtig, dass Pistorius eine Taskforce eingerichtet habe. Jetzt müssten Lösungen her. "Wir dürfen nicht zulassen, dass Russland Truppenübungsplätze mit Drohnen ausspioniert und wir verheddern uns im Zuständigkeits-Wirrwarr." Sebastian Schäfer (44, Grüne): "Es gibt keine Drohnenstrategie. Wir brauchen sie dringend." FDP-Faber: "Bei Drohnen gibt es einen Riesennachholbedarf. Klar ist: Unsere Armee braucht moderne Jammer. Wir brauchen in den nächsten Monaten Ergebnisse der Taskforce."