Unfassbare Verwechslung in einer Münchner Klinik. Dort wurde eine mit dem Coronavirus infizierte Patientin fälschlicherweise für tot erklärt. Zwei Tage lang dachte Krankenschwester Andrea aus Unterhaching deshalb, dass ihre Schwester am Coronavirus gestorben sei.
Die Frau, die in der Klinik fälschlicherweise als tot erklärt wurde, arbeitete in einem Seniorenheim und habe sich auf ihrer Arbeitsstelle mit dem gefährlichen Coronavirus infiziert. Die bestätigte ihre Schwester dem Radiosender „Bayern 3“. Vor dem Osterwochenende sei die Frau in die Klinik eingeliefert worden. Sie wurde dann auf die Intensivstation verlegt, wo sie auch künstlich beatmet werden musste. Andrea habe immer wieder mit den Ärzten telefoniert, um immer über den Gesundheitszustand ihrer Schwester auf dem Laufenden zu sein. Zunächst wurde ihr mitgeteilt, dass es ihrer Schwester den Umständen entsprechend gut gehe. Doch wenig später folgte dann der Schock. Andrea schilderte dem Radiosender: „Etwa zweieinhalb, drei Stunden später habe ich einen erneuten Anruf bekommen von der Klinik, aus dem Sterbebüro dort. Und da hieß es dann: ,Herzliches Beileid! Wann können Sie die Sachen Ihrer Schwester abholen?‘