Die Passagiere verließen die brennende Maschine über Notrutschen und liefen geschockt über das Vorfeld, um der brennenden Maschine zu entkommen. Wie durch ein Wunder gelang es der Besatzung, alle 367 Passagiere sicher ins Freie zu führen. Die beiden Piloten und zehn Flugbegleiter brachten sich anschließend selbst in Sicherheit. Tragisch: Die Maschine der Küstenwache sollte Material in das Erdbebengebiet an der Westküste des Landes bringen, wo seit dem Neujahrstag bei einer Serie von Erdbeben mindestens 48 Menschen ums Leben kamen. Der Kapitän der Maschine wurde verletzt, über das Schicksal der übrigen fünf Menschen an Bord war zunächst nicht bekannt; sie gelten als vermisst. Der Airbus A350 hatte seinen Erstflug im Juni 2013. Bislang wurden mehr als 570 Maschinen dieses Typs ausgeliefert, und gut 1000 Flugzeuge des rund 280 Millionen teuren Jets stehen bei Airbus in den Auftragsbüchern. Die A350 gilt als sehr sicheres Flugzeug, und das Inferno in Tokio ist der erste Totalverlust einer solchen Maschine.