Mit hasserfüllten Worten stieß ein sichtlich angetrunkener russischer Diktator Wladimir Putin (71) am Wochenende mit Champagner an und verkündete: "Sie haben bald keine Waffen mehr, sie haben keine eigene Grundlage, sie haben keine Ideologie, sie haben keine Industrie und sie haben kein Geld. Sie haben nichts, was ihr eigenes ist, und darum haben sie keine Zukunft.“ Jetzt gibt sich der Kreml-Despot siegessicher, was seine Invasion in der Ukraine angeht.
Mit "sie" meinte er die Ukraine, die vor gut 22 Monaten vom Kreml-Machthaber überfallen wurde und sich angesichts ausbleibender westlicher Waffenlieferungen in einer militärisch immer schwierigeren Lage befindet. In den letzten Tagen treten Vertreter des Putin-Regimes selbstbewusst auf und machen erneut klar, dass sie als alleinige Vorbedingung für Verhandlungen mit der ukrainischen Regierung nichts weniger als eine komplette Kapitulation der ukrainischen Streitkräfte fordern. Die Forderungen aus Moskau sind unfassbar. Die genaue Ausgestaltung erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Wochenende in Moskau. Triumphierend erklärte sie: "Für einen dauerhaften Frieden muss der Westen die Waffenlieferungen an Kiew einstellen." Zudem hatte das Außenministerium Putins zuvor deutlich gemacht, dass die Ukraine alle bisher erhaltenen westlichen Waffen nicht weiter nutzen dürfe und diese entweder an Moskau abgeben oder unter russischer Kontrolle in den Westen zurückschicken muss.