Der Kanzler zählt auf: „Die Inflation ist gesunken. Löhne und Renten steigen. Die Gasspeicher sind für diesen Winter randvoll.“ Gleichzeitig gibt der Kanzler zu: Vor allem klemmt es bei der unpünktlichen Bahn und der Infrastruktur. „Wer in diesen Tagen mit der Bahn unterwegs ist oder vor einer maroden Brücke im Stau steht, der merkt: Unser Land wurde zu lange auf Verschleiß gefahren.“
Deshalb würde die aktuelle Bundesregierung jetzt kräftig investieren – u. a. in eine „ordentliche Straßen und eine bessere Bahn“, saubere Energieversorgung, Klimaschutz und „gute Arbeitsplätze“. Für die Bewältigung der Herausforderungen sei der Zusammenhalt im Land entscheidend: „Uns macht die Einsicht stark, dass jede und jeder gebraucht wird in unserem Land – die Spitzen-Forscherin genauso wie der Altenpfleger, die Polizistin genauso wie der Paketbote, die Rentnerin genauso wie der junge Auszubildende.“
Der Kanzler schließt seine Neujahrsansprache mit einem optimistischen Ausblick: „Die Zukunft liegt vor uns und wir müssen keine Angst davor haben. Gemeinsam werden wir auch die kommenden Herausforderungen meistern. Lassen Sie uns weiterhin zusammenhalten und füreinander da sein.“