Mannheim – Ein 49-jähriger Mann wurde von der Polizei in Mannheim (Baden-Württemberg) erschossen, nachdem er mit einem Messer bewaffnet war und offenbar die Polizei bedrohte - die Bedrohungslage rund um Weihnachten scheint hoch zu sein - hier die Hintergründe:
Migrationshintergrund. In sozialen Medien zirkulieren mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen: Der Mann steht auf der Straße, mit nacktem, tätowiertem Oberkörper und einem größeren Messer in der Hand. Vier Polizisten stehen vor ihm, und man hört verzweifelte Rufe wie "Bleib stehen!", "Steck das Messer weg!" und "Mach keinen Scheiß!". Der Mann im Video bleibt jedoch nicht stehen. Er läuft auf die Polizisten zu, und dann fallen vier Schüsse. Der Mann fällt zu Boden, und die Polizisten stürmen auf ihn zu. Als sie bei ihm sind, wehrt er sich noch mit Händen und Füßen. Der Mann wurde in ein. Der Mann rief den Notruf an und teilte mit, dass er eine Straftat begangen habe. Gegen 12:30 Uhr fuhren drei Polizeibeamte im Streifenwagen zur Johann-Schütte-Straße im Mannheimer Stadtteil Schönau, wo der Mann auf sie wartete, bewaffnet mit einem Messer, und die Polizisten bedrohte. Sie riefen Verstärkung. Polizei und Staatsanwaltschaft geben an, dass der genaue Ablauf unklar ist. Es ist jedoch klar, dass ein Beamter auf den Mann mit dem Messer schoss und ihn tödlich verletzte. Nach Recherchen von BILD war der Mann ein Deutscher mit türkischem Krankenhaus gebracht und verstarb dort kurz darauf.