In der NATO wächst die Besorgnis vor einem möglichen Angriff der russischen Armee, und ein europäischer Geheimdienst präsentiert in diesem Zusammenhang ein äußerst beunruhigendes Szenario - Putin hat schon das nächste Ziel im Visier!
Am vergangenen Wochenende warnte Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) in der WELT am SONNTAG: "Wir haben jetzt etwa fünf bis acht Jahre, um aufzuholen – sowohl bei den Streitkräften als auch in der Industrie und in der Gesellschaft.“ Pistorius geht davon aus, dass ein möglicher russischer Angriff auf die NATO innerhalb eines Jahrzehnts erfolgen könnte. Andere sehen die Gefahr noch näher in der Zukunft. Selbst innerhalb der NATO gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Die zentrale Frage dabei ist, wie schnell sich Russland von den verheerenden Verlusten in der Ukraine erholt. Jacek Siewiera (39), Chef des Nationalen Sicherheitsbüros von Polen, erklärte Anfang Dezember: "Die NATO-Länder an der Ostflanke sollten sich auf einen Zeitrahmen von drei Jahren zur Vorbereitung auf eine Konfrontation einstellen. In dieser Zeit muss an der Ostflanke ein Potenzial geschaffen werden, das eine klare Abschreckung für Aggressionen darstellt.“