Die Feuerwehr sorgte für ihre Versorgung mit Woll- und Wärmedecken. Die Schnelle Einsatzgruppe des Landkreises Nordsachsen kümmerte sich um die Reisenden und brachte sie anschließend mit Mannschaftswagen zum nächstgelegenen Rastplatz. Dort setzten sie ihre Fahrt nach München mit einem Ersatz-Reisebus fort. Zusätzliche Feuerwehrkräfte sicherten am Unfallort den Brandschutz. Sowohl der Bus als auch der Lastwagen wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt. Der Bus musste abgeschleppt werden, während der Fahrer des Lastwagens unverletzt blieb. Die A9 war während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten für etwa zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt, was zu einem erheblichen Rückstau von mehreren Kilometern bis kurz vor die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt führte. Gemäß weiteren Informationen von Polizeisprecherin Susanne Lübcke kam es im Zuge des Unfalls zu zwei weiteren Zusammenstößen, einer davon auf der Gegenspur. Bisherigen Erkenntnissen zufolge wurde dabei jedoch niemand verletzt.