Unfassbar! Zuerst wurde angenommen, es handele sich um einen tragischen Sturz. Allerdings ermittelt die Polizei nun gegen einen Mann, dem vorgeworfen wird, seine Freundin von einer Klippe gestoßen zu haben, nachdem sie seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte.
Im Juli fuhren Nizamettin Gursu und seine Lebensgefährtin Yesim Demir zu einer Bucht im Nordwesten des Landes, um ihr dort einen Heiratsantrag zu machen. Was als romantischer Abend geplant war, endete jedoch in einer Tragödie. Yesim stürzte von einer etwa 30 Meter hohen Klippe und verstarb. Anfangs geriet ihr Freund nicht in Verdacht. Er berichtete der Polizei, dass er kurz nach ihrer Zustimmung zum Auto gegangen sei, um etwas zu trinken zu holen und die Verlobung zu feiern. Dann habe er ihren Schrei gehört und sie nicht mehr gesehen. Ein tragischer Unfall? Das scheint nun nicht der Fall zu sein, da die Polizei am Unglücksort Spuren eines "gewaltsamen Kampfes" entdeckte, darunter zerbrochene Gläser und einen beschädigten Lautsprecher. Zudem wurde der Verlobungsring, den er Yesim angeblich angesteckt hatte, nicht an ihrem Finger gefunden, sondern angeblich noch in seiner Tasche.