Wintershall Dea gibt an, die aktuelle Situation im Detail zu analysieren. Das Unternehmen hatte bereits zu Beginn des Jahres angekündigt, seine Geschäfte in Russland zu beenden. Der Chemiekonzern BASF, der 72,7 Prozent an Wintershall Dea hält, prüft ebenfalls die Situation.
Die Unternehmensverträge verlieren mit den erlassenen Dekreten ihre Gültigkeit, und die Beteiligungen sollen auf russische Gesellschaften übertragen werden. OMV hatte sich bereits im vergangenen Jahr aus Russland zurückgezogen und eine Beteiligung von knapp einem Viertel an Juschno Russkoje, die fast vollständig abgeschrieben wurde. Die OMV-Vermögenswerte sollen gemäß den Dekreten an den Versicherungskonzern Sogas veräußert werden, der Gazprom versichert. OMV prüft derzeit den Erlass und behält sich weitere Schritte vor, um ihre Rechte zu wahren.