Im Ukraine-Krieg gibt es täglich zahlreiche Angriffe mit kleinen, fast unsichtbaren Killer-Drohnen. Jetzt schlagen Staatsschützer, Sprengstoffexperten und Antiterror-Fahnder Alarm: Es drohen in Europa heimtückische Terroranschläge mit Sprengstoff-Drohnen! Gerade die EM in Deutschland könnte Ziel sein!
Die große Gefahr besteht darin, dass solche Attacken kaum zu verhindern sind. Die Quadrocopter könnten überall eingesetzt werden, und der Terrorist an der Fernbedienung steht hunderte Meter entfernt. Ein Problem ist, dass es im Internet, insbesondere auch im sozialen Netzwerk "TikTok“, Anleitungen gibt, wie man sich eine Abwurfvorrichtung bauen kann, sogar mit Erläuterungen zu den dafür benötigten Sprengmitteln. Diese Drohnen könnten von Terroristen als "Kamikaze-Drohnen“ eingesetzt werden, ähnlich wie im Ukraine-Krieg oder beim Angriff der Hamas auf den israelischen Grenzzaun. Diese sogenannten FPV-Drohnen werden mittels Videobild und Controller wie in einem Videospiel ins Ziel gesteuert und attackieren durch Abwurf eines Sprengsatzes oder werden beim Aufprall komplett zur Explosion gebracht. Daher auch ihr Name: "FPV“ steht für „First Person View“, übersetzt "Ich-Perspektive“. Perfide: Die Terror-Drohnen nehmen ihren Anflug aufs Ziel bis zuletzt auf. Ein Antiterror-Fahnder warnt: „Mit ihnen ist es möglich, den Zielanflug bis zur letzten Sekunde zu verfolgen und so den Kurs auf den Meter genau zu korrigieren. Das wäre natürlich auf alle Arten von weichen Zielen einsetzbar, Stadien, Weihnachtsmärkte, Open-Air-Konzerte, Menschenansammlungen jeder Art. Das macht es so gefährlich.“