Der schwerwiegendere Vorwurf betrifft jedoch die Einschätzung des Gesundheitszustands von Schumacher durch die Ersthelfer. Laut dem Skilehrer haben sie den Schweregrad von Schumachers Verletzungen nicht korrekt beurteilt. Diese Anschuldigung wirft die Frage auf, ob durch andere Entscheidungen am Unfallort eine vollständige Genesung des 91-fachen Grand-Prix-Siegers möglich gewesen wäre.
Der Skilehrer behauptet gegenüber "The Sun", dass die Helfer aufgrund der anfänglichen Bewusstseinslage von Schumacher eine bessere gesundheitliche Verfassung angenommen haben, als es letztendlich der Fall war.
Kürzlich äußerte sich auch der renommierte Formel-1-Journalist Roger Benoit zum Zustand des Rennfahrers. Auf die Frage nach Schumachers aktuellem Befinden antwortete der 74-Jährige deutlich: "Nein. Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort, und die hat sein Sohn Mick 2022 in einem seiner seltenen Interviews gegeben: 'Ich würde alles geben, um mit Papa zu reden.'" Benoit fügte hinzu: "Dieser Satz sagt alles darüber aus, wie es seinem Vater seit über 3.500 Tagen geht. Ein Fall ohne Hoffnung."