Trotz dieser kontroversen Strategie gibt es unterschiedliche Meinungen darüber, ob eine solche Vorgehensweise erfolgreich sein kann. Einige westliche Beobachter zweifeln daran und argumentieren, dass die Ukraine genug Waffen hat, um die Front gegen Russland zu halten, aber nicht genug, um die russischen Truppen zu besiegen. Sie befürchten, dass eine Eskalation des Konflikts die Weltordnung gefährden könnte. Estland hingegen ist überzeugt, dass die russische Kriegswirtschaft schwächer ist als von westlichen Experten angenommen. Die estnische Premierministerin Kaja Kallas prognostiziert ein Ende des Ukraine-Kriegs im Jahr 2026 und fordert verstärkte Bemühungen der NATO. Das estnische Papier schlägt vor, eingefrorene russische Vermögenswerte im Wert von etwa 330 Milliarden Euro zu beschlagnahmen, um die Bemühungen der Ukraine zu finanzieren. Es betont auch die Notwendigkeit, die Produktion militärischer Güter zu steigern und die Ukraine bei der Ausbildung ihrer Armee zu unterstützen.
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