Apotheker Josef Kammermeier aus Regensburg gibt hierzu wertvolle Tipps. Schon bei der Auswahl des Models geht es los: „Es gibt Unterscheidungen von verschiedenen Masken. Wir sprechen sowohl von einfachen chirurgischen OP-Masken für den Einmalgebrauch und es gibt aus Baumwolle dann Mund-Nasen-Schutz, die man wiederverwenden und sogar kochen kann.“ Entscheidender als das, was man trägt, ist jedoch eher, wie man es trägt. Schon beim Aufsetzen gilt es wichtige Dinge zu beachten. „Man muss versuchen die Außenseite der Ränder und die Bänder zu berühren. Nicht die Innenseite, wo man wieder Keime überträgt“, erklärt Kammermeier. Nach zwei bis drei Stunden sollte die Maske gewechselt werden, da sie dann durchfeuchtet und nicht mehr nutzbar ist.
Dies wird sie erst nach einem Trocknungs- und Desinfizierdurchgang. Wollmasken könne man in die Waschmaschine geben, sodass sie nach einem Waschgang bei 30 Grad mit Waschmittel wieder rein ist. Auch der Backofen bei 60 Grad ist bei Wollmasken ein probates Mittel. Eher abgeraten wird vom einfachen Abkochen oder der Mikrowelle. Auch ein Schal oder Tuch könnten genutzt werden, solange zwischen Innen- und Außenseite klar unterschieden wird. Grundsätzlich rät Kammermeier dazu, wiederverwertbare Masken zu verwenden: „Masken sind ein kostbares Gut.“