Die aktuellen Zahlen verdeutlichen, wie drastisch der russische Präsident Wladimir Putin seine Soldaten im Krieg gegen die Ukraine opfert. Gemäß einem Bericht des US-Geheimdienstes hat der Kreml-Despot seit Beginn seines Angriffs auf die Ukraine fast 90 Prozent seiner ursprünglichen Kriegsarmee verloren, wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet. Diese Unfassbaren zahlen meldet jetzt der Geheimdienst:
Demnach wurden in den Schlachtfeldern der Ukraine 315.000 Soldaten getötet oder schwer verwundet, während rund 2.200 Panzer zerstört wurden. Laut dem Bericht hatte die russische Armee vor 21 Monaten den Krieg mit 360.000 Soldaten und 3.500 mobilisierten Panzern begonnen. Die erheblichen Verluste führten dazu, dass die Fortschritte der Russen bei der Modernisierung ihrer Bodentruppen "um 15 Jahre zurückgeworfen" wurden. Der Geheimdienstbericht wurde während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (45) in Washington bekannt. Trotz dieser enormen Verluste setzt Putin den Krieg mit unverminderter Härte fort und entsendet immer mehr, meist schlecht ausgebildete, Soldaten an die Front. Sogar entlassene Häftlinge wurden an die Front geschickt. Putin verbreitet optimistische Botschaften über die Kriegswirtschaft: "Unsere Fabriken arbeiten effizienter. Unsere Industrie gewinnt an Fahrt. Wir haben begonnen, ein Vielfaches zu produzieren."