Eilmeldung! Notfall auf SPD-Parteitag! Gesundheitsminister Lauterbach eilt zur Hilfe

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Eilmeldung! Notfall auf SPD-Parteitag! Gesundheitsminister Lauterbach eilt zur Hilfe

News (2 / 1) 09.12.2023 18:24 / Tim Symbolbild imago


Später wählten die Parteimitglieder Kevin Kühnert (34) für weitere zwei Jahre zum SPD-Generalsekretär – mit 92,55 Prozent der Stimmen. Bei seiner ersten Wahl vor zwei Jahren hatte Kühnert nur 77,8 Prozent erhalten. Es ist das drittbeste Ergebnis bei der Wahl eines SPD-Generalsekretärs, seit das Amt 1999 eingeführt wurde. Besser schnitten nur Franz Müntefering 1999 und Katarina Barley 2015 ab. Das schlechteste Ergebnis erzielte der heutige Bundeskanzler Olaf Scholz 2003 mit 52,6 Prozent. Kühnert soll die Partei zusammen mit den Parteivorsitzenden Lars Klingbeil (45) und Saskia Esken (62) in die nächste Bundestagswahl 2025 führen. Die Doppelspitze wurde bereits vor Kühnert im Amt bestätigt. Vor seiner Wahl rief Kühnert die SPD dazu auf, an einem Strang zu ziehen, um aus dem Umfragetief herauszukommen. "Wir werden siegen, aber nicht von alleine, sondern nur, wenn wir uns zusammenreißen und gemeinsam aus diesem Loch herauskommen“, sagte er.

SPD aktuell in einem Umfragetief

Die SPD war bei der Bundestagswahl 2021 mit 25,7 Prozent die stärkste Partei geworden. In den Umfragen liegt sie nun nur noch zwischen 14 und 17 Prozent, Kanzler Olaf Scholz (65, SPD) ist derzeit so unbeliebt wie kein anderer Kanzler vor ihm. Jahrelang galt Kühnert als oberster Querulant der SPD. Er war das Gesicht der No-GroKo-Kampagne von 2018 und wollte als Juso-Chef eine Regierung aus Union und SPD verhindern. Bei der Wahl zum SPD-Vorsitz 2019 unterstützte er das linke Duo aus Esken und ihrem Mitbewerber Norbert Walter-Borjans - zusammen gewannen sie. Kühnert wurde daraufhin zum Parteivize und nach der gewonnenen Bundestagswahl 2021 zum Generalsekretär gewählt.