Seit Mitte Oktober wurden US-Truppen und die internationale Militärkoalition im Irak und in Syrien wiederholt von pro-iranischen Milizen angegriffen. Etwa 2.500 US-Soldaten sind im Irak stationiert, und weitere 900 befinden sich in Syrien. Die Militärkoalition soll dazu beitragen, ein Wiedererstarken der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu verhindern. Seit dem Angriff der Hamas auf Israel haben sich die Angriffe auf US-Stützpunkte in Syrien und im Irak gehäuft, wobei dutzende US-Soldaten verletzt wurden. Washington macht für diese Angriffe vom Iran unterstützte Kräfte verantwortlich. Das US-Verteidigungsministerium meldet seit Mitte Oktober mindestens 78 Raketen- und Drohnenangriffe auf US-Streitkräfte und die Militärkoalition. Viele dieser Angriffe werden einer Dachorganisation bewaffneter irakisch-schiitischer Gruppen zugeschrieben. Die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts auf die Region hat zugenommen.