Laut dem ARD-DeutschlandTREND erlebt die Bundesregierung einen neuen Tiefststand in der öffentlichen Wahrnehmung. Dies geht mit einem weiteren Verlust an Sympathie für Kanzler Scholz einher. Seit Beginn der Erhebung im Jahr 1997 hat kein Regierungschef in Deutschland einen so niedrigen Wert erreicht. Hier die aktuellen Zahlen:
Die aktuellen Zahlen des ARD-DeutschlandTRENDs spiegeln das gegenwärtige Haushaltsdesaster der Bundesregierung wider. Dies bedeutet nicht nur für die Ampelkoalition, sondern auch für Bundeskanzler Olaf Scholz einen neuen Tiefpunkt. Laut infratest dimap sind aktuell nur noch 17 Prozent der Wahlberechtigten mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, ein Rückgang um sechs Prozent. Im Gegensatz dazu sind 82 Prozent weniger oder überhaupt nicht zufrieden mit der Arbeit der Koalition. Besonders bemerkenswert ist, dass sowohl unter den Anhängern der Grünen als auch unter den Anhängern der SPD eine Mehrheit mit der Arbeit der Regierung unzufrieden ist. Auch für Regierungschef Olaf Scholz markiert die Befragung einen neuen Tiefpunkt. Nur zwei von zehn Befragten (20 Prozent) zeigen sich mit der Arbeit des Kanzlers zufrieden, ein weiterer Rückgang um sechs Prozent. Das ist der schlechteste Wert für einen Bundeskanzler seit Beginn der Befragung 1997. Nur etwas mehr als ein Viertel der Umfrageteilnehmer (27 Prozent) ist der Ansicht, dass Olaf Scholz dem Amt des Kanzlers gewachsen ist. Nur zwölf Prozent finden, dass der 56-Jährige gut mit der Öffentlichkeit kommuniziert.