Schon mehr als 1.500 Tote - Schweden zahlt hohen Preis für Herdenimmunität

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Schon mehr als 1.500 Tote - Schweden zahlt hohen Preis für Herdenimmunität

Lifestyle (1 / 1) 22.04.2021 23:33 / Günter Symbolbild imago


Schweden hat sich im Gegensatz zu anderen Ländern dazu entschlossen, nur wenige Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorzunehmen, um die Ausbreitung des ansteckenden Coronavirus zu verhindern. Und das Land scheint für den Versuch einer Herdenimmunität einen hohen Preis zu bezahlen, Denn die Anzahl der Todesopfer ist in Schweden deutlich höher als in den skandinavischen Nachbarländern.

Schwedische Behörden setzen Weg zur Herdenimmunität fort

Trotz der Kritik von Medizinern in eigenen Land setzt man in Schweden den eingeschlagenen Weg zur Herdenimmunität fort. Im Gegensatz zu anderen Ländern wird den Menschen in Schweden lediglich empfohlen Abstand zu halten und die Hygienevorschriften zu beachten. Als einziges Land in Europa sind in Schweden beispielsweise noch Veranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt. Sowohl die Schulen als auch die Kindertagesstätten des Landes sind weiter geöffnet. Im Vergleich zu vielen Nachbarländern der Region weist Schweden eine höhere Infektions- und Todesrate beim Coronavirus auf. Die Regierung hatte zuletzt angedeutet nach einer Lösung zu suchen, um die Menschen in Alten- und Pflegeheimen besser vor dem Virus zu schützen.