Bei seiner Festnahme leistete der Mann heftig Widerstand, wurde verletzt und ambulant im Krankenhaus behandelt. Trotzdem erkannte die Bereitschafts-Staatsanwältin nicht die Gefahr, die von dem Mann ausging, und lehnte eine Vorführung beim Haftrichter ab. Danach soll der 25-Jährige am Sonnabend gegen 17 Uhr in seiner Flüchtlingsunterkunft am Ostpreußendamm in Lichterfelde eine ebenfalls dort wohnende Frau hinter verschlossener Tür vergewaltigt haben. Anschließend flüchtete er erneut. Eine Fahndung blieb nach dem Täter blieb bisher erfolglos. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus versorgt. Ein Ermittler sagte zu BILD: "Diese schreckliche Vergewaltigung hätte verhindert werden können. Es ist schmerzhaft dem Opfer zu erklären, dass der Verantwortliche eigentlich nicht hätte auf freiem Fuß sein dürfen" Die Ermittlungen zu den Hintergründen dieses Vorfalls befinden sich in vollem Gange.