Wahnsinn in Kopenhagen! Deutscher verhaftet! In der Nacht spielten sich im Stadtgebiet von Kopenhagen dramatische Szenen ab. Ein Polizeifahrzeug versuchte auf einer Autobahn, die direkt in das Stadtgebiet führt, eine routinemäßige Verkehrskontrolle durchzuführen. Der Fahrer jedoch ignorierte das Anhaltesignal und beschleunigte - eine regelrechte Amokfahrt brach los! Hier die ganze Story:
Zu diesem Zeitpunkt war es genau 0.40 Uhr. Erst eine halbe Stunde später gelang es der Polizei, den Fahrer im Kopenhagener Stadtteil Østerbro zu stoppen. Es stellte sich heraus, dass ein 58-jähriger deutscher Staatsbürger am Steuer saß, der angeblich Angst vor einem Überfall hatte. Während der Verfolgungsjagd durch die Stadtteile Nørrebro und Østerbro erreichte er Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Dabei kollidierte er mit einem zivilen Polizeifahrzeug, das wiederum ein geparktes Auto beschädigte. Außerdem stieß er gegen zwei Streifenwagen, wodurch vier Polizisten verletzt wurden. Polizeimeister Stefan Ladeby, der diensthabende Beamte der Kopenhagener Polizei, erklärte auf einer Pressekonferenz: "Er fuhr über mehrere rote Ampeln und war mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Vier Beamte kamen nach dem Unfall ins Krankenhaus, es ist jedoch keiner schwer verletzt." Auf die Frage, wie es schließlich gelang, den Fahrer zu stoppen, ging er nicht näher ein.