Wladimir Putin startete im Februar 2022 seine groß angelegte Invasion in der Ukraine und ist seitdem kontinuierlich in den Schlagzeilen präsent. In jüngster Zeit verbreiteten sich im Internet Spekulationen über einen vermeintlichen Herzstillstand Putins - kommt daher die Wende im Kreml? Ein Frieden scheint plötzlich möglich!
Nun scheint Putin mit voller Entschlossenheit zurückzukehren, denn er hat eine neue, verwirrende Erklärung zum Krieg Russlands gegen die Ukraine abgegeben. Dabei beschuldigt er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj, den Konflikt unnötig in die Länge zu ziehen, und behauptet, Russland sei stets offen für eine friedliche Lösung gewesen. Putin betont, Russland sei offen für "Friedensgespräche". Der russische Präsident äußerte diese überraschende Meinung bei einem virtuellen G20-Treffen am Mittwoch. "Militäraktionen sind immer eine Tragödie. Und natürlich sollten wir darüber nachdenken, wie wir diese Tragödie beenden können." Er führte weiter aus, dass "Russland nie Friedensgespräche mit der Ukraine abgelehnt hat", womit er andeutet, dass Selenskyj die Schuld trägt, dass beide Konfliktparteien weiterhin Menschenleben verlieren. Im Vergleich dazu habe Selenskyj bereits im Oktober 2022 ein Dekret unterzeichnet, in dem er erklärte, dass Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland "unmöglich" seien.