Impstoffe unbrauchbar? So gefährlich sind die Mutationen des Coronavirus

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Impstoffe unbrauchbar? So gefährlich sind die Mutationen des Coronavirus

Lifestyle (1 / 1) 20.04.2021 23:33 / Julia Symbolbild imago /shutterstock


Wer sich ein wenig mit Viren beschäftig hat, weiß dass sich diese fiesen Erreger immer auf der Suche nach neuen Opfern befinden. Und um diese Mission zu erfüllen, mutieren die Viren ständig weiter. Auch das ansteckenden Coronavirus bildet hier keine Ausnahmen. Wie beeinträchtigt die Mutation des Coronavirus die Suche nach einem Impfstoff? Ist es möglich, dass das Virus bis zur Herstellung eines Impfstoffs längst neue Mutationen gebildet hat?

Forschern ist Mutation des Coronavirus bekannt

Hintergrund der Mutation von Viren ist stets die Aufgabe ihr Überleben zu sichern. Deshalb versuchen sich die Viren den Gegebenheiten anzupassen. Die Viren der Grippe mutieren beispielsweise so häufig, dass die Wissenschaftler auf der ganzen Welt jedes Jahr den Impfstoff anpassen müssen, der die geimpften Menschen vor dem Erreger schützen soll. Laut des Leiters des Instituts für Virologie der Universität Marburg Prof. Stephan Becker ist das Vermehren die "Hauptaufgabe" der Viren. "Wenn Menschen immun gegen ein bestimmtes Virus oder auch geimpft sind, muss das Virus diese Schranke umgehen. Das tut es, indem es sich verändert", erklärt Becker. Aus diesem Grund gibt es ständig neue Varianten der Grippe.

Unterschiede zwischen Corona- und Grippevirus

Besteht dann nicht die Gefahr, dass sich das Coronavirus längst weiterentwickelt hat, wenn in etwa einem Jahr endlich einen Impfstoff vorliegt? Experten der Materie sind sich sicher, dass sich das Coronavirus in zahlreichen Punkten vom Influenzavirus unterscheidet.