Giorgio Armani sieht Corona-Krise als Chance für die Fashionindustrie

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Giorgio Armani sieht Corona-Krise als Chance für die Fashionindustrie

Stars (2 / 1) 19.04.2021 23:33 / Tim Symbolbild Fabio mazzarotto/Shutterstock.com


Wie sich die Corona-Krise auf die Modewelt auswirkt? Armani, der in manchen seiner Fabriken auf die Produktion von Schutzkleidung umgestellt hat, scheint die Antwort zu kennen. "Unter den derzeitigen Bedingungen, in denen es ums bloße Überleben geht, haben wir sicherlich eine ganz andere Einstellung zu Mode, die unnötig und überflüssig erscheinen mag." Sei die Krise aber einmal überstanden, würde sich die Sichtweise ändern. Die Menschen würden dann "Schönheit brauchen und wieder die einfachen Dinge im Leben zu schätzen wissen", sagt der 85-Jährige.

Mit dem übermäßigen Befüllen der Bekleidungsgeschäfte sollte seiner Meinung nach sowieso Schluss sein - und die Corona-Krise gebe Hoffnung auf Wandel. Armani sei sich sicher, dass die momentane Situation Auswirkungen auf neue Kollektionen haben werde. "Sie werden sicherlich schlanker ausfallen, mit nur wenigen Stücken", so der Designer, der noch eine weitere Lehre aus der Krise zu ziehen scheint. "Die derzeitige furchtbare Erfahrung lehrt uns etwas sehr Wichtiges: Geld zu sparen, mit weniger besser auszukommen und auf Produkte zu setzen, die es auch wert sind."