Die Alarmrotte der deutschen Luftwaffe hat innerhalb weniger Tage erneut ein russisches Militärflugzeug über der Ostsee abgefangen. Diesmal drang die Iljuschin Il-20 unmittelbar vor der deutschen Küste in den Luftraum ein, anstatt wie zuvor in der Nähe des NATO-Stützpunkts im estnischen Ämari unterwegs zu sein. Sofort stiegen Abfangjäger auf - Alarmstart! Was wollen die Russen in unserem Luftraum?!
Die Luftwaffe teilte über ihren offiziellen X-Account mit: "Erneut stieg heute unsere Quick Reaction Alert aus Laage auf, um eine russische COOT-A, die aus St. Petersburg kam, im internationalen Luftraum zu identifizieren." Bereits Ende der vergangenen Woche hatten deutsche Kampfjets ein russisches Kampfflugzeug über der Ostsee abgefangen. Die sogenannte Quick Reaction Alert der Luftwaffe überwacht unter anderem den Luftraum über der Ostsee und steigt bei drohender Gefahr sofort auf. Das russische Flugzeug vom Typ Iljuschin-Il-20 war ohne Transponder und Flugplan unterwegs und stellte somit eine Gefahr für Passagierflugzeuge dar, die die Militärmaschine nicht orten können. Die Eurofighter der Luftwaffe identifizierten die Maschine und begleiteten sie anschließend, bis sie den internationalen Luftraum wieder verlassen hatte. Obwohl es sich nicht um eine Luftraumverletzung handelt, nehmen die Provokationen Russlands durch das Eindringen in den von der Nato überwachten Luftraum seit Monaten zu.