Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) ist am Dienstag unter höchster Geheimhaltung in der Ukraine eingetroffen, und bisher hat kein deutscher Minister der ukrainischen Truppe so nahegestanden - Pistorius inspiziert die Situation vor Ort - in einer gefährlichen Lage!
Sein Hauptziel war es, sich ein möglichst genaues wirr Lage zu machen, mit ukrainischen Soldaten zu sprechen und ihre militärischen Bedürfnisse zu verstehen. In einer Ausbildungseinrichtung außerhalb der ukrainischen Hauptstadt führte man ihm westliche Scharfschützengewehre vor, ermöglichte ihm einen Einblick in das Panzertraining am Gefechtssimulator sowie den Umgang mit scharfer Munition, und er nahm sich sogar die Zeit, die Schlafsäle der Soldaten genauer zu inspizieren. Sein ukrainischer Amtskollege Rustem Umerow begleitete ihn stets, und am Nachmittag sollte Pistorius auch Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew treffen. Die Soldaten der Ukraine bedankten sich besonders herzlich beim deutschen Minister mit einem einstimmigen "Djakuju!" - "Danke!". Dies galt der fortgesetzten deutschen Unterstützung mit Waffen und Munition sowie Pistorius' klaren Worten ("Ukraine must win this war.").