Seit einiger Zeit berät die Politik, wie die im Augenblick geltenden Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavisrus gelockert werden können. Dabei kommt immer wieder der Vorschlag zur Nutzung von Schutzmasken. Die Kleinstadt Sulz am Neckar hat jetzt als erste deutsche Stadt eine Maskenpflicht eingeführt, da die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Patienten in den letzten Tagen stark angestiegen ist.
Seit Freitag gilt in der rund 12.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Sulz am Necker (Kreis Rottweil) Maskenpflicht. In den letzten Tagen war die Anzahl der Infektionen mit dem Coronavirus stark angestiegen. Bürgermeister Gerd Hieber hat nun für die Stadt und ihre Ortsteile eine Allgemeinverfügung erlassen. Deshalb müssen die Schutzmasken an Orten getragen werden, wo engere Begegnungen nicht auszuschließen sind. Dazu gehört der Einkauf im Supermarkt oder die Nutzung von öffentlichen Transportmitteln. Wer über keine Schutzmasken verfügt, kann auch selbst genähte Masken, Tücher oder Schals verwenden. Die Idee hinter der Nutzung besteht darin die Ausbreitung von Tröpfchenpartikel, wie sie beim Husten, Sprechen oder Niesen entstehen, zu verhindern.