Das verheerende Coronavirus macht auch vor Prominenten nicht halt. In den vergangenen Wochen sind zahlreiche große Namen aus dem Showgeschäft an den Folgen des Virus gestorben - darunter besonders viele Musiker und Schauspieler.
Zwei Legenden verstorbenDie Welt des Jazz hat es besonders schwer getroffen. Die Afro-Jazz-Legende Manu Dibango (1933-2020) verstarb laut übereinstimmenden Medienberichten am 24. März im Alter von 86 Jahren in einem französischen Krankenhaus. Der ebenfalls ikonische US-Jazzpianist Ellis Marsalis Jr. (1934-2020) ist kurz darauf, am 01. April, in New Orleans gestorben, wie sein Sohn der "New York Times" mitteilte. Auch ihre Kollegen, der Trompeter Wallace Roney (1960-2020) sowie der Saxophonist Lee Konitz (1927-2020) wurden in den vergangenen Tagen Opfer des Virus.
US-Sänger Alan Merrill (1951-2020) ist ebenso auf Ewig mit der Musikgeschichte verbunden. Der Ende März in New York verstorbene Merrill war Mitautor der 1970er-Hymne "I Love Rock'n'Roll". Ebenfalls aus New York City stammt der mehrfach mit einem Emmy und mit dem Grammy ausgezeichnete Musiker und Liedermacher Adam Schlesinger (1967-2020), der am 01. April im Alter von 52 Jahren gestorben ist.
Kurz darauf erlag auch der Musikproduzent Hal Willner (1956-2020) im Alter von 64 Jahren den Folgen einer von dem Coronavirus verursachten Covid-19-Erkrankung. Am selben Tag, dem 07. April, verstarb Country-Star John Prine (1946-2020). Sein Kollege Kris Kristofferson (83) merkte vor vielen Jahren witzelnd an, dass Prine so gut im Schreiben von Songs gewesen sei, dass man ihm irgendwann einmal die Finger hätte brechen müssen. Joe Diffie (1958-2020) war ebenfalls ein großer Name im US-Country. In den Country-Charts des Musikmagazins "Billboard" konnte er während seiner Karriere 35 Singles unterbringen.
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