Warum Deutschland nicht auf Herdenimmunität setzt! Die Strategie zum Coronavirus erklärt

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Warum Deutschland nicht auf Herdenimmunität setzt! Die Strategie zum Coronavirus erklärt

Lifestyle (1 / 1) 17.04.2021 23:33 / Tim Symbolbild imago


Seit das gefährliche Coronavirus aus China nach Europa gekommen ist, setzen die meisten Länder auf soziale Abgrenzung, um die Ausbreitung des Virus zu erschweren. Damit soll die Kurve der Infektionen abgeflacht werden, damit die jeweiligen Gesundheitssysteme der einzelnen Länder mit den schweren Fällen, die intensivmedizinische Betreuung erfordern, fertig werden können. Ein anderes mögliches Konzept wäre die sogenannte Herdenimmunität gewesen. Wobei dieser Ansatz jedoch mit einem enormen Risiko verbunden gewesen wäre.

Kritiker der aktuellen Maßnahmen plädieren für aktive Durchseuchung

Kritiker der aktuellen Maßnahmen der sozialen Distanzierungen haben ein anderes Vorgehen vorgeschlagen. Mit einer aktiven Durchseuchung sollen lediglich vulnerable Gruppen wie ältere und vorerkrankte Menschen geschützt werden, während der Rest der Bevölkerung sich ganz normal draußen bewegen soll. Mit diesem Vorgehen soll erreicht werden, dass sich 60 - 70 Prozent Prozent der Bevölkerung mit dem Virus anstecken. Damit würde dann eine Herdenimmunität erreicht werden, von der anschließend auch die vulnerablen Gruppen profitieren würden. Diese Rechnung geht nach Ansicht von Experten jedoch nicht auf, so lange eine Immunität nach der Erkrankung noch nicht sicher ist.

Sind am Coronavirus erkrankte Menschen anschließend immun?