Damit hatte das Ehepaar garantiert nicht gerechnet. Weil Jaz Mott während der geltenden Ausgangssperre einige alte Urlaubsfotos bei Facebook hochgeladen hatte, sollte das Paar auf einmal eine Strafe in Höhe von rund 1.000 Euro zahlen.
Während der andauernden Ausgangssperre hatte Jaz Mott endlich die Zeit gefunden, die Bilder des Paares von einem gemeinsamen Urlaub aus dem Vorjahr hochzuladen. Am 5. April lud die Australierin die Fotos auf ihrem Facebook-Profil hoch. Die Fotos zeigen sie und ihren Mann im Auto, am Hafen vor Meereskulisse und alles macht den Anschein eines entspannenden Urlaubs. Zusätzlich etikettierte das Paar auf den Fotos, die 2 Stunden Fahrtzeit von ihrer Wohnung befindliche Region "Lakes Entrance". Bereits 4 Tage nach dem Posting habe das Ehepaar dann überraschend Besuch von der australischen Staatspolizei bekommen. Die Beamten hätten bei ihrem Besuch ein Schreiben übergeben und seien anschließend wieder gegangen. Das Schreiben selbst enthielt eine Geldstrafe in Höhe von 1.652 australischen Dollar (etwa 956 Euro) . Als Begründung war angegeben, dass das Paar während der Corona- Ausgangssperre eine "nicht unbedingt notwendige Reise zum Lake Entrance" durchgeführt haben soll.